Samstag, 31. Juli 2010

stöhn

Was für eine durchwachsene Woche.
Neuerliche Schmerzen in den Gelenken und diese nicht zu knapp - ein emotionaler Durchhänger - viel Arbeit, die eigentlich nach massig Überstunden verlangt - ein Fahrrad, das mir ein Streich nach dem anderen spielt, ständig ist irgendwas damit - neuerliche Bestrahlung (übrigens Ultraschall) für beide Schultern an zwei Tagen die Woche, natürlich nach der Arbeit! - sintflutartiger Regen, der mich fast weggeschwemmt hätte (auf dem Weg zur Bestrahlung) - und im Hinterkopf die seit Monaten aufgeschobenen Projekte wie ein Bild zuende(!)malen, eine Geschichte zuende(!)schreiben und meine Bude auf Vordermann bringen. Ach so, eigentlich wollte ich ja auch mal ein wenig auf meine Linie achten und regelmäßig Schwimmen gehen usw. usf. ...

Eigentlich der ganz normale tägliche Wahnsinn, oder? ;)


Nachtrag - zwei Stunden später:
Bin vorhin von nem Freund am Telefon treffend mit "Na, Heulboje!" begrüßt worden. Dä! Er hat ja recht.

Mittwoch, 28. Juli 2010

an den Retter

Manchmal braucht es einen, der einem den Tag rettet.

Danke, M.,
denn du hast gestern meinen Tag
und damit auch mich
gerettet.
Du warst da.

Montag, 26. Juli 2010

immerhin

  • das Wochenende schon wieder rum - hmpft
  • Montagmorgen - gna
  • bei mir sieht's aus, als hätte der Blitz eingeschlagen - seufz
  • heute warten Überstunden auf mich - gnaaa
  • wenn Autos vorbeifahren, klingt es zwar, als würde draußen mieses Wetter mich erwarten, aber ein Blick durchs Fenster hat gezeigt, dass es nicht mehr regnet - immerhin

Sonntag, 25. Juli 2010

kurz geschimpft

Ich hasse es, wenn die Dusche eines Schwimmbads räumlich so aufgeteilt ist, dass man nur dort sein Handtuch aufhängen kann, wo man, wenn sich die Türe justamente gerade dann öffnet, wenn man nackig (vorausgesetzt man macht nicht nur Katzenwäsche) danach angelt, gleich vom ganzen Flur, der meist von beiden Geschlechtern gut bevölkert ist, dabei beobachtet werden kann.
Wer sich sowas ausdenkt, gehört durchs Nichtschwimmerbecken geschleift. NACH dem Babyschwimmen!

Status

Nachdem ich ja Dienstag schon ein Loch im Hinterrad meines Fahrrads habe flicken müssen, stand mir mein Unmut bis zur Oberkante Unterlippe, als ich Donnerstagmorgen schon wieder mit fast plattem Reifen Richtung Arbeit radeln musste.
Ich vermutete ein winziges, am Dienstag nicht entdecktes Löchlein.
Also biss ich in den sauren Apfel und kaufte endlich neue Decken für mein Rad.
Neue Schläuche wollte ich eigentlich auch dazuhaben, allerdings gab's die dort beim Baumarkt nicht in der exakten Größe, wie sie auf den alten Decken verzeichnet stand. Und da ich unsicher war, ob das was ausmacht, wenn man (bei 28") statt 42 x 622 nur 40 x 622 nimmt oder gar 47 x 622, habe ich erstmal auf Schläuche verzichtet und mich damit getröstet, dass ein neuer Flicken ja schonmal länger halten wird, wenn die Decken ja immerhin ganz neu sind. (In dieser Größe gab's dort auch nur zwei Stück und leider nicht in "unkaputtbar" sondern nur nicht-pannenresistente, normale Made in India.)
Und so begab es sich, dass ich am Donnerstag direkt nach der Arbeit meinen Drahtesel in den Keller hinunter trug, um mich dort im kühlen Ambiente der Aufgabe zu stellen, Vorder- wie Hinterrad mit neuen Decken zu versehen.
Ach so: das Hinterrad benötigte im Übrigen auch noch eine neue Speiche, die herausgebrochen war und die mir mein Nachbar aus seinem eigenen Fundus fürsorglich überließ. Ich dachte, ich könnte immerhin versuchen, das selbst zu machen.

Folgendes zeigte sich:
  • der Schlauch hinten war in Ordnung, kein Loch, vermutlich hatte ich am Dienstag das Ventil nur nicht richtig spack reingestopft
  • die Speiche hab ich nicht einsetzen können, mal ganz abgesehen davon, dass ich nicht gewusst hätte, wie man das Ei, das da mittlerweile im Hinterrad war, wieder herausbekommt und ob man hätte "zentrieren" müssen oder was auch immer und wenn ja, wie...
  • die Decken habe ich hinten wie vorne immerhin wechseln können
  • dafür bekam ich die Bremsen einfach nicht richtig eingestellt, die auch schon bessere Tage gesehen hatten und hinten ging das schon wegen des eiernden Rads nicht

Fazit: Schläuche und Decken kann ich wechseln, Schläuche flicken auch. Alles andere lässt mich kapitulieren.

Freitag habe ich das Rad zum Profi gebracht, gestern wieder abgeholt. Jetzt lässt sich wieder richtig fahren.
Nur beim Bremsen muss ich jetzt aufpassen, dass ich nicht über'n Lenker fliege: die packen wie Hölle!!

Mittwoch, 21. Juli 2010

Natürlich

Nuun, nach dem letzten Post kam, was kommen musste:
als ich gestern von der Arbeit nach Hause in meinen verdienten Feierabend radeln wollte, präsentierte sich der Hinterreifen sehr schlaff. Heftiges Aufpumpen offenbarte mit leisem Zischen den Übeltäter - ein Loch im Schlauch.
Was ich dann zuhause beim Flicken des Schlauches in den Mantel gebohrt vorfand, dürft ihr raten:

  1. einen lupenreinen Diamanten, den ich sogleich verhökern konnte - vom Erlös kaufe ich mir ein Auto
  2. ein neues Werkzeugset - sehr praktisch, denn damit konnte ich gleich mein Fahrrad reparieren
  3. ein wertvolles Fossil - ich werde als dessen Finder berühmt werden und die bisher noch unbekannte Pflanzenart aus Urzeiten wird nach mir benannt werden
  4. eine Scherbe

Sonntag, 18. Juli 2010

zer-deppert

Seit einiger Zeit scheint es auf öffentlichen Plätzen, Straßen, Geh- und Radwegen gang und gäbe zu sein, sich frohgemuts seiner Glasflaschen zu entledigen.
Offenbar gibt es viele, die unterwegs aus gläsernen Behältern trinken müssen und das leere Gefäß nicht bis zum nächsten Abfalleimer mitnehmen können, vielleicht werden diese Gefäße im leeren Zustand plötzlich und auf geheimnisvolle Weise immens schwer, da kann einem schonmal die Kraft verlassen und außerdem nimmt so eine Flasche im zerdepperten Zustand auf dem Gehweg ja auch kaum Platz weg, was doch sehr praktisch ist.
Auch an Orten, wo sich viele im Sonnenlicht tummeln und entspannen wollen, ist es wohl Brauch, dem Nächsten ebenjenes Vergnügen zu vergällen, indem man den Ort großzügig mit Glasscherben eindeckt. Vielleicht ist es auch künstlerisches Tun, ich vermute aber eher Beschränktheit bzw. unterentwickeltes Sozialvermögen.

Könnte es sein, dass, je mehr PET-Flaschen es gibt, es für besagte Deppen umso schöner wird, die nicht mehr so häufigen Glasflaschen effekthaschend zu zerschlagen, damit auch andere was davon haben?

Jedenfalls bin ich nicht die einzige, die meint, dass dieses Verhalten irgendwie zugenommen hat.

Donnerstag, 15. Juli 2010

Tipp

Eine Wärmflasche kann man übrigens mit kaltem Wasser gut zu einer Kühlflasche umfunktionieren. Gut, in den Rücken würd' ich mir das Ding nicht legen, aber die Beine und die Füße kühlt es wunderbar herunter, wenn man versucht bei der Wärme einzuschlafen.

Mittwoch, 14. Juli 2010

geseufzt


(Snow Patrol - Set down your glass)
Ich find's so schön. *seufz*

Montag, 12. Juli 2010

alles in weiß

In letzter Zeit träume ich oft vom Umziehen. Also nachts. Im Schlaf.
Nicht, dass ich mir das wünsche.
Und dann frage ich mich morgens schonmal, warum dies bei mir Thema ist, da ich meine Wohnung doch gar nicht wechseln möchte.
Heute nacht war meine geträumte Neu-Wohnung gerade erst neu gestrichen, komplett weiß, roch noch nach Farbe, war so gut wie gar nicht möbliert und hatte ein verstecktes nur über eine Leiter und durch eine winzige Luke erreichbares kleines Dachkämmerchen. Genau richtig, um sich wirklich von allem zurückziehen zu können - Leiter hochziehen, keiner erreicht einen. Cool.

Meine Fragen an mich:
  • vor was und warum will ich mich evtl. zurückziehen?
  • was sollte sich ändern?

Sonntag, 11. Juli 2010

heiß und klebrig

Es ist keine so gute Idee, bei gefühlten 45 Grad mitohne Schatten per Fahrrad eine weitere Strecke zurückzulegen.
In meinem Falle waren das gestern ca. eine dreiviertel Stunde Kampf und die Sorge, auf der Strecke nicht noch meinem Brechreiz oder einer Ohnmacht zu erliegen.
Lange Rotphasen an der Ampel unter sengender Sonne (Schatten waren irgendwie Mangelware, vor allem an Ampeln) wurden atemlos aber mental durchgeschimpft.
Ich habe an einer gestanden, wo ich eigentlich nur die Straße überqueren wollte - mehrspurig zwar, aber keine Kreuzung. Die Anzeige am Ampelknopf bestätigte freudig mit "Signal kommt" nur tat sich minutenlang überhaupt nichts. Da fühlt man sich echt verarscht. Und das war an besagter Straße kein Einzelfall, die wollen dort anscheinend nicht, dass man die Ampeln benutzt, sondern einfach verkehrswidrig hinüberhuscht wenn grad kein Auto kommt. Und der Hammer: ich war nichtmal drüben angekommen, als es für mich schon wieder auf Rot sprang - und ich bin rübergefahren. Omis mit Gehwägelchen hätten da keine Chance. (O.k., Omis sollten bei diesem Wetter noch weniger unterwegs sein, sondern sich unterm Ventilator aufhalten, die Füße im kühlenden Fußbad.)
Aber irgendwann kam ich dann doch mal an - pitschnass. Buchstäblich. Ohne Sonnenbrand, aber am Ende meiner Kräfte.
Am Ziel konnte ich aber schnell wieder aufladen. ;)

Heute hatte ich ganz andere Probleme, nämlich Mühe, zuhause nicht mit meinem Sofa zu verschmelzen.
Ich war froh über jedes Hin- und Herflattern meiner Wellis, denn das verursachte eine kurze kühle Brise.
Ich könnte stündlich duschen. Kalt! (Und das als bekennende Warmduscherin!)
Ein Klingeln an der Wohnungstüre führte zu hektischem Gesuche: wo sind meine Klamotten? Schnell anziehen!
Das ist echt blöd, wenn man den ganzen Tag an allem, was man berührt, quasi festklebt. Was sag ich, den ganzen Tag? Nachts wird's ja auch nicht besser!

Wenn wir nicht so nen langen, kalten Winter gehabt hätten, würde ich noch viel mehr schimpfen. Aber so sag ich mir noch: wer weiß, wie der nächste Winter wird, nimm die Wärme und Sonne wie sie kommt...

Samstag, 10. Juli 2010

Ich liebe

es, die Schreie der Mauersegler zu hören.
Das gehört für mich zum Sommer dazu.
Dazu ihre waghalsigen Flugmanöver durch die Häuserschluchten bzw. darüber hinweg zu beobachten - herrlich.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Aggression

Heute habe ich den Wunsch verspürt, jemandem wirklich und wahrhaftig einen schweren Gegenstand ins Gesicht zu rammen.
Nicht, dass das irgendwas bringen würde, derjenige wäre dann immer noch er selbst und nichts würde sich ändern (bis auf einer anstehenden Anzeige wegen Körperverletzung) - trotzdem hatte ich das Gefühl, ich könnte dann für eine Sekunde eine gewisse Genugtuung spüren und könnte ihn endlich mal für seine herabwürdigende Art, für all die Sprüche über die ganzen Jahre, solche die andere klein machen sollen, strafen.

Montag, 5. Juli 2010

echt jetzt

Ich finde ja, Würmer werden maßlos überschätzt.
Und der frühe Vogel kann mich mal!
Vor allem montags.

Samstag, 3. Juli 2010

heute morgen gehört

- wiederholt gehört - um nicht zu sagen im Endlosrepeat...

(Stereophonics - Doorman)
Nunja, Herr Scheibster, da sind Sie nicht ganz unschuldig dran. ;)

Freitag, 2. Juli 2010

unverhofftes Glück

Da probieren wir sie doch gleich mal aus, die selbst erfüllende Prophezeiung*...

Dabei passt der Post-Titel nichtmal.
"Plötzlicher Schrecken" schon eher.
Heute morgen, auf dem Weg zur Arbeit, kam mir ein Ambulanzwagen entgegen, dessen Fahrer meinte, just in dem Moment, da ich auf gleicher Höhe mit ihm war, die Sirene anstellen zu müssen und mich damit von meinem Fahrrad zu pusten. Buchstäblich.
Naja, fast.

Jedenfalls war ich danach sehr wach.


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*siehe Kommentar Frau Vau

Donnerstag, 1. Juli 2010

keine sprudelnden Quellen 2

... dann, wenn die Handwerker vergessen, bevor sie pünktlich zum Feierabend das Haus verlassen, das Wasser für alle wieder anzustellen...