Donnerstag, 30. Juni 2011

verwundert bemerkt

Es kann passieren, dass, wenn man relativ unbedarft in einen Vortrag stapft, sich da hin setzt und einfach mal zuhört, man mit gutem Gefühl wieder hinaus geht, weil man eine Ahnung, einen Hauch von Gespür vermittelt bekommen hat, wie sich die Geschichte entwickeln könnte. Ein positives Hoffen, ein kleiner Optimismus ist es, was mich gerade so verwundert schreiben lässt. Schön.

Dienstag, 28. Juni 2011

kribbelnd erfahren

Ich bin Radfahrer.
Wer hier länger liest, weiß das längst.
Ich fahre jeden Tag mit dem Rad.
Natürlich werde ich immer mal wieder von Freunden mit dem Auto abgeholt oder ich fahre bei längeren Strecken mit Bus und Bahn, aber letztendlich ist das Fahrrad mein Fortbewegungsmittel.
Da ich aber ziemlich zentral wohne und eigentlich das Meiste recht schnell mit dem Rad erreiche, komme ich selten über Strecken die länger als 20 bis 30 Minuten mit dem Rad dauern.
Wenn ich aber tatsächlich mal eine längere Strecke fahre, so passiert es mir, dass mir da schon mal was einschläft. Zum Beispiel die Zehen. Ganz klar: die Blutzufuhr ist beeinträchtigt.
Wie gesagt, bei Kurzstrecken ist das nicht schlimm. Allerdings plane ich, mit Freunden über ein verlängertes Wochenende per Drahtesel mal ein bisschen Strecke zu machen.
Nun muss also ein neuer Sattel her, der mir nicht die wichtigen Adern abklemmt.
Ein bisschen schlau gelesen erfahre ich, dass es Sättel mit Aussparungen gibt, die die Durchblutung erleichtern sollen, Gelsättel, die die Sitzknochen entlasten sollen, Sättel mit abgesenkter Sattelnase, Sättel mit den Beschreibungen Race, Fitness, Trecking, Hybrid, City, Comfort und Sättel, die irgendwie gar nicht mehr wie Sättel aussehen und die ich selbst mit spitzen Fingern nicht anpacken würde.
Nun denn, gestern fuhr ich also zu einem großen Fahrradladen und ließ mich beraten. Ich verließ den Laden mit einem Sattel, der eine ordentliche Aussparung in der Mitte aufweist und nicht soo übel aussieht. Natürlich musste ich auch sofort ausprobieren, wie es sich denn damit fährt.
Sattel drupp, losgedüst, 10 Kilometer - Kribbeln im Fuß. Dä. Der Sattel ist's also nicht.
Zum Glück kann ich den Sattel innerhalb einer Woche zurückbringen und gegen einen anderen austauschen, den ich dann auch wieder ausprobieren kann. Fair, finde ich.
Ich spiele jetzt sehr mit dem Gedanken, in besagtem Fahrradladen meine "Sitzknochen" vermessen zu lassen, damit ich endlich die richtige Radel-Sitzfläche bekomme. Das wird bestimmt eine merkwürdige Erfahrung werden, dieses Sitzknochen-Abmessen. Aber was soll's. Was macht man nicht alles...

Übrigens: die Testfahrt hat mir einen Platten im Hinterrad beschert. Dä.

Montag, 27. Juni 2011

Zitateraten (38)

Der Film, aus dem dieses Zitat stammt, gilt als einer der erfolgreichsten europäischen Filme. Der Regisseur soll schon mit 16 Jahren die Idee zu dieser Geschichte gehabt haben. Der Film wurde schon allein dadurch bekannt, dass für den Entwurf der Kostüme und Accessoires ein französischer Modeschöpfer angeheuert wurde.
"Dieser Kasten hier ist aber leer! Absolut leer, das Gegenteil von voll. Die Kiste sollte aber GEFÜLLT SEIN! Hat jemand dafür eine Erklärung? ... Ich bin erledigt!"
"Sie wollten eine Kiste, wir haben sie gebracht."
"EINE KISTE, IN DER VIER STEINE DRIN SIND! NICHT EINER, ZWEI ODER DREI, SONDERN VIER - VIER STEINE! Kannst du mir sagen, was ich mit einer leeren Kiste anfangen soll?"
"Wir sind Krieger, wir treiben nun mal keinen Handel."
"Aber zählen wirst du doch wenigstens können, so schwer ist das nicht, sieh mal auf meine Hand..."

---------------------------------------------
Die Regeln:
Es geht um nichts als den Spaß und die "Ehre".
Der erste, der den richtigen Filmtitel nennt, aus dem das Zitat stammt, bekommt einen Punkt.
In der rechten Seitenleiste wird aufgelistet, wer wieviel (zuerst) erraten hat.
Anonyme Mitrater werden nicht gelistet.

Samstag, 25. Juni 2011

Freitag, 24. Juni 2011

Freitag

Freitag frei. Brückentag.
Ausgeschlafen habe ich nicht, ich war schon um sechs wach. Nachdem ich noch zwei Stunden ein Hörbuch gehört und zwischendurch immer nur minutenweise kleine Nickerchen gehalten habe, bin ich jetzt willig, mir die Füße zu vertreten. Ich will mein Ründchen am Rhein entlang drehen, ganz in Ruhe, kontemplativ, im Gepäck Regenzeug, denn ganz so verheißungsvoll sieht's draußen nicht aus, auch wenn grad ein Sonnenstrählchen durch mein Fenster lugt und andeutet, dass die Wolken nicht alles sind, was das Wetter heute zu bieten hat.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Dienstag, 21. Juni 2011

Zitateraten (37)

Dieses Zitat stammt aus einem Film, der vielleicht noch in dem einen oder anderen Kino läuft...
"Kennen Sie irgendeinen Witz?"
"Timing ist nicht meine Stärke."

---------------------------------------------
Die Regeln:
Es geht um nichts als den Spaß und die "Ehre".
Der erste, der den richtigen Filmtitel nennt, aus dem das Zitat stammt, bekommt einen Punkt.
In der rechten Seitenleiste wird aufgelistet, wer wieviel (zuerst) erraten hat.
Anonyme Mitrater werden nicht gelistet.

Freitag, 17. Juni 2011

Weisheit des Tages

Bei drängender Blase mit dem Rad über Bordsteine zu fahren, ist eher ungünstig.

kreativ bleiben

Zitateraten (36)

Aus welchem Film stammt folgendes Zitat?
"Diese Maschine, wofür ist sie da?"
"Kommunikator. Geht er noch, funktioniert er?"
"Er tut irgendetwas. Was?"
"Ich darf es Ihnen eigentlich nicht verraten. Er ist zu mir gekommen. Er ist zu mir gekommen."
"... er ist auch zu mir gekommen. Ich habe mir das seit meinem zehnten Lebensjahr so sehr gewünscht."
Als kleines Schmankerl noch meine Lieblingsstelle aus Indiana Jones und der letzte Kreuzzug:



---------------------------------------------
Die Regeln:
Es geht um nichts als den Spaß und die "Ehre".
Der erste, der den richtigen Filmtitel nennt, aus dem das Zitat stammt, bekommt einen Punkt.
In der rechten Seitenleiste wird aufgelistet, wer wieviel (zuerst) erraten hat.
Anonyme Mitrater werden nicht gelistet.

Fuchs

Karl-Erwin ist anscheinend nicht nur mein Schweinehund sondern auch ein Fuchs.
Nach dem Klingeln des Weckers und seiner Einflussnahme, dass ich jenen nur ausstelle, ohne richtig wach zu werden, ließ er mich einfach träumen, ich würde aufstehen. Das klappt. Das weiß er. Damit hat er Erfahrung. Und wenn er zwischen diesen Tricks genügend Raum lässt, komme ich ihm auch nicht so schnell auf die Schliche. Und in diesem Falle liegt das letzte Mal weit zurück. Seine Chancen standen gut.
Dumm für ihn nur, wenn er die Reihenfolge nicht einzuhalten versteht und ich nach dem Anziehen plötzlich wieder unter der Dusche stehe...

Donnerstag, 16. Juni 2011

auf dem Heimweg


Das war aber vorgestern, nicht gestern.
Und leider leider, wie ich jedes Mal wieder sage, kann ich mit meiner Handy-Knips nur gerade ansatzweise einfangen, was ich sehe. Die gespiegelten Lichter auf dem Rhein waren wirklich zauberhaft unter dem orangenen Mond.

Sonntag, 12. Juni 2011

Pfingsteindrücke

Natur erlebt man auch im Gemeinschaftsgarten, wo Hummeln um einen herum von Kleeblüte zu Kleeblüte summen, eine Kohlmeise seelenruhig im Baum auf einem Ästlein ihr Gefieder putzt, während eine Amsel ein Stückchen weiter auf der Suche nach Futter immer wieder laut durchs dichte Geäst bricht und unten zu Fuße desselben Baumes ein Eichhörnchen genüßlich irgendwelche Nüsslein zerknabbert und knuspert. Ein paar Äste darüber landet meckernd ein Buntspecht und tut seine Anwesenheit kund. Eine schwarze Katze strolcht durch das Loch im Maschendrahtzaun herbei und holt sich leise miauend von der Fremden im Liegestuhl* ein paar Streicheleinheiten ab, bevor sie weiterzieht. Elstern hüpfen lärmend auf dem Dachfirst herum und allüberall erklingen Vogelstimmen, die schon fast brutal zwitschernd ihr Revier klarmachen*². Da stören auch nicht mehr das Zankgezeter und die Sexgeräusche, die von irgendwo aus den vielen offenen Fenstern in das Gartenrund dringen, sondern fügen sich nahtlos ein ins kunterbunte Leben. Es knistert in den Bäumen, zwei Gärten weiter spielen Kinder, kreischen, ein Hund bellt, die Amsel wettert, eine Meisenfamilie schlüpft raschelnd durch das Efeublattgewimmel eines bewachsenen Baumstammes. Da ich schon lausche, höre ich auch weit entfernt noch das dumpfe Trommeln eines Spielmannszug durch die Straßen ziehen. Da, ein Klicken, die Nachbarin sitzt am offenen Fenster und hat sich gerade eine Zigarette mit ihrem Feuerzeug angezündet. Einer der hier mittlerweile häufigen grünen Sittiche quäkt im Blättergrün gut getarnt und anscheinend zufrieden vor sich hin. Ich atme durch. Idyllischer Pfingstsonntag.


---------------------------------
* das bin ich
*² in Städten sollen die Vögel ja lauter zwitschern als auf dem Lande, weil sie den Straßenlärm etc. noch übertönen müssen

Samstag, 11. Juni 2011

Donnerstag, 9. Juni 2011

Zitateraten (35)

Und wieder hat der Zufallsgenerator (eine Box mit Zettelchen für Tag und Stunde) einen Donnerstag ausgespuckt.
Hier also das nächste Zitat, ohne Tipp, denn dieser Film ist ein Klassiker. Uh, oder war das schon ein Tipp?
"Wir beide kennen uns schon viele Jahre, aber heute kommst du zum ersten Mal zu mir um Rat oder um Hilfe. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann du mich das letzte Mal in dein Haus zu einer Tasse Kaffee eingeladen hast, und dabei ist meine Frau die Patentante deines einziges Kindes. Aber lass uns ganz offen sein, du hast nie Wert gelegt auf meine Freundschaft. Und du hast dich gefürchtet, in meiner Schuld zu sein."

---------------------------------------------
Die Regeln:
Es geht um nichts als den Spaß und die "Ehre".
Der erste, der den richtigen Filmtitel nennt, aus dem das Zitat stammt, bekommt einen Punkt.
In der rechten Seitenleiste wird aufgelistet, wer wieviel (zuerst) erraten hat.
Anonyme Mitrater werden nicht gelistet.

Sonntag, 5. Juni 2011

nach dem Wettbewerb

Ich war jetzt für ein paar Tage in Stuttgart zu einem Wettbewerb, naja, einer Meisterschaft, und muss leider zugeben, dass ich ziemlich mies abgeschnitten habe. In einer Disziplin habe ich zu viele Fehler gemacht, bin aber immerhin noch im Mittelfeld damit gelandet, in der nächsten bin ich ganz rausgefallen und in der dritten war ich einfach zu langsam. Ich hätte doch mehr üben sollen, aber ich war mal wieder nicht ehrgeizig genug.
Aber ich hatte Spaß mit den Leuten dort und war auch froh, dass mein Freund M. mit mir ein Zimmer hat teilen können, so sind wir wenigstens niemandem auf den Wecker gefallen, weil wir spät abends noch quatschen und Karten spielen wollten, das war letztes Jahr ein wenig schwieriger. So war es gut.
Das Wetter hat es auch gut mit uns gemeint und wir haben einiges von Stuttgart sehen können. Leider haben wir am Freitag die Vorführung im Planetarium verpasst, weil wir uns im Vorfeld nicht darüber informiert hatten, wann diese sein würde. Hmpft, sag ich da nur.
In Stuttgart (Untertürkheim) gibt es übrigens auch ein richtig nettes Inselbad, wo wir Freitagmorgen in einem 50-m-Becken unsere Bahnen ziehen konnten. Herrrlisch.
Gestern war der anstrengendste Tag, denn der bestand ab mittags fast nur aus Warten, Reden über sich ergehen lassen, Warten, auch mal Klatschen, Warten, Fotos machen, Warten und irgendwann der mehrstündigen Rückfahrt. Zum Schluss waren alle genervt. Und wahrscheinlich dann froh, als jeder zuhause in sein eigenes Bett sinken konnte.

Und heute habe ich den ganzen Tag damit verbracht, nichts zu machen. Gut, ich habe meine Waschmaschine ein bisschen für mich arbeiten lassen. Aber sonst? Nix. Abgehangen. Hörbuch gehört. Sudokus gelöst. Trägheit pur.
Die einzige Unterbrechung und der einzige Kontakt bestand heute darin, dass mir der allerbeste Nachbar von allen, der sich auch die paar Tage um meine Vögel gekümmert hat, ein Stück Erdbeerkuchen vorbei gebracht hat. Das ist doch ein schöner Willkommens-Gruß!

So. Draußen grummelt und blitzt es, ein Gewitter zieht auf.
Ich denke, ich mache mir jetzt meinen in Stuttgart erbeuteten "Detox"-Tee (der riecht so herrlich!) und setze mich vor die Flimmerkiste. Mal sehen, was so läuft.
Ich darf es auch ruhig angehen lassen, obwohl ich in meinem Nebenjob noch einen Auftrag angenommen habe, den es noch zu bearbeiten gilt. Aber ich habe noch zwei Tage frei und muss erst Mittwoch wieder zur Arbeit. Reichlich Zeit. Heute passiert nix mehr mit mir...

*gähn*

Donnerstag, 2. Juni 2011

Zitateraten (34)

Okay, hier wieder mal ein Zitat in Englisch.
Der Film, aus dem dieses stammt, ist ein wirklich schöner Film (wohl vor allem für Frauen) aber ich finde die Synchronstimme vor allem von ihm, dem unten angesprochenen Charles, wirklich furchtbar.
Der hier verwendete Synchron-Sprecher hat einfach nicht die richtige Stimmfarbe und konnte den Witz, die Stimmungsnuancen für mich leider nicht übertragen. Darum: diesen Film bitte im Original geschaut!
"Charles, I just wanna be honest with you. I don't wanna start something that doesn't have a chance. Joseph was my first and only man. I grew, I expanded, I lived through him. And you know how that's possible?"
"How?"
"Because he lived through me. I think you can only say that about one person in a lifetime. If you're lucky."
"Hoo. Well, I'm off to shave my head and join a monastery. How could I compete with that?"
---------------------------------------------
Die Regeln:
Es geht um nichts als den Spaß und die "Ehre".
Der erste, der den richtigen Filmtitel nennt, aus dem das Zitat stammt, bekommt einen Punkt.
In der rechten Seitenleiste wird aufgelistet, wer wieviel (zuerst) erraten hat.
Anonyme Mitrater werden nicht gelistet.


P. S.: Ihr dürft mir heute ab 13:30 Uhr gerne die Daumen drücken, ich nehme nämlich an einer Meisterschaft teil. Wünscht mir flinke Finger. ;)