Freitag, 20. März 2015

IV

Geschafft.
Heute war die letzte Prüfungsklausur.
Jetzt bin ich fertig.
Auch fertig mit den Nerven.

Montag:
Schwierige Klausur. Einige aus meiner Klasse überlegen hinterher sogar, sich darüber zu beschweren. Ich glaube, ich habe sie ganz gut hinbekommen.

Dienstag:
Zugverspätung. Obwohl ich wirklich früh los bin - zweieinhalb Stunden vor Klausurbeginn bei einem Weg von ca. 1 Std. - komme ich gerade so rechtzeitig an. Meine Nerven sind strapaziert, das Prüfungsfach keines meiner Bravourfächer. Aber ich denke, auch hier wird die Klausur in Ordnung sein.

Donnerstag:
Zugausfall! Nichts geht mehr auf den Schienen. Schienenersatzverkehr (= angekündigter Bus) taucht nicht auf. Stundenlanges Hin- und Hertelefonieren und -Simsen, Checken von Busstrecken, Taxi-Preisen führen höchstens zu Heulattacken aber zu keiner Lösung. Eine Studentin schließlich nimmt mich mit ihrem Auto mit, den Rest lege ich mit einem Taxi zurück. 45 Minuten später als die anderen darf ich die Klausur nachschreiben - alleine in der Bibliothek des Studieninstituts. Eigentlich eines meiner Lieblingsfächer, rotze ich die Klausur regelrecht hin - ich will nur noch fertigwerden, es hinter mir haben. Für den Rest des Tages bin ich für nichts mehr zu gebrauchen.

Freitag:
Ab 02:30 Uhr liege ich wach und mache mir Sorgen, ob ich mit dem Auto fahren soll oder mit dem Zug. Ab 03:30 Uhr checke ich zehnminütig den Live-Ticker der Bahn. Keine Verspätungen. Ich nehme den Zug. Ich komme zwei Stunden vor Klausurbeginn am Prüfungsort an. Ich bin müde. Das Prüfungsfach liegt mir, obwohl der Dozent es uns nie leicht gemacht hat, die Klausur finde ich trotzdem schwierig. Zwischendurch denke ich, ich schaffe es in der Zeit nicht. Aber ich kann fünf Minuten vor Ablauf der Zeit den Stift hinlegen.


Auf die Ergebnisse werde ich wohl um die sechs Wochen warten müssen.
Jetzt muss ich mich erst einmal daran gewöhnen, dass die Lernerei - fast - vorbei ist.
Nur noch die mündliche, hier "praktische" Prüfung genannt, erwartet mich noch Mitte Mai.
Aber das liegt soo weit weg...

Donnerstag, 19. März 2015

III

Dienstag, 17. März 2015

II

Montag, 16. März 2015

I

Sonntag, 15. März 2015

Terry Pratchett ist tot

Das werden die meisten durch Zeitung oder Fernsehen wahrscheinlich schon mitbekommen haben, ich allerdings, die ihre Nase die ganze Zeit in Paragraphen stecken muss, musste das durch meinen Nachbarn erfahren.
Es überrascht mich jedoch nicht, weil Pratchett ja schon vor geraumer Zeit an die Öffentlichkeit gegangen war, um mitzuteilen, dass er an Alzheimer litt.
Trotzdem stimmt es mich sehr traurig, dass er nicht mehr ist.

Allerdings aus sehr egoistischen Gründen.
Er wird nicht mehr - für mich - schreiben können. Und er hat sehr viele Bücher geschrieben. Die meisten davon habe ich aber schon gelesen. Ich habe immerhin knapp 20 davon in meinen Regalen stehen!
Und ich meine damit gerade auch die Scheibenwelt-Bücher:
Ich finde sie grandios, humorvoll und mit einem Zwinkern im Augenwinkel, sie werfen mit Gespür einen tollen satirischen Blick in die Gesellschaft, aber immer irgendwie auf liebevolle Weise.

Leider muss ich sagen, boten die letzten davon auch nicht mehr ganz die Lesefreude, die ich immer an ihnen hatte. Das vorletzte Buch - "Steife Prise" - zog sich schon zäh vor sich hin und das letzte, das ich von ihm las - "Toller Dampf voraus"-, habe ich nach knapp einem Drittel beiseite gelegt. Das war mir bei einem Pratchett-Buch vorher noch nie passiert.
Ich dachte erst, es könnte mit Pratchetts Erkrankung zu tun haben, mache es mittlerweile aber am neuen Übersetzer fest (G. Jung). Zumal diese Kritik auch von anderen kommt und nicht mein alleiniger Eindruck ist.
Die Übersetzungen waren immer der Kritik ausgesetzt, dass sie den Wortwitz der Pratchett-Bücher nicht gut haben ins Deutsche retten können, auch bei Brandhorst, ich hatte aber an den Brandhorst-Übersetzungen so große Freude, dass ich Buch um Buch von ihnen las. Bei Jung... nicht.

Also, wer sich die Bücher von Pratchett gerne mal antun möchte, der halte sich an die Brandhorst-Übersetzungen. Die Jung-Übersetzungen sind meines Erachtens das für Pratchetts Scheibenwelt-Bücher, was die Kriege-Übersetzungen für J. R. R. Tolkiens Herr der Ringe-Bücher sind: da greift man lieber zum Original oder legt das Buch ganz ad acta.

Sonntag, 1. März 2015

Trotz Triefnase...

... hab ich nen neuen Blog aufgetan, also gefunden, verlinkt...
Schaut doch mal rein.

...tschi

1. März.
Und ich habe den ersten Heuschnupfenanfall des Jahres.
Triefende Augen, Triefnase und ein Nieser nach dem anderen.
Bäh.